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26.08.2026

KSBL baut «Spital zuhause» auf das Leimental aus

Zuweisende
Das Kantonsspital Baselland (KSBL) erweitert das Versorgungskonzept «Spital zuhause»: Ab September 2026 können auch Patientinnen und Patienten aus neun Gemeinden im Leimental spitaläquivalent zuhause oder in einer Institution wie einem Alters- oder Pflegeheim behandelt werden. Neuer Koordinationsstandort für die Region ist das Spital Bruderholz.
KSBL baut «Spital zuhause» auf das Leimental aus

Nach der erfolgreichen Einführung von «Spital zuhause» im Laufental baut das KSBL das Angebot nun auf weitere Gemeinden im Leimental aus. Zum neuen Versorgungsgebiet gehören die Gemeinden Allschwil, Biel-Benken, Binningen, Bottmingen, Burg im Leimental, Ettingen, Oberwil, Schönenbuch und Therwil.

Vom neuen Koordinationsstandort im Spital Bruderholz aus behandelt das interprofessionelle Team künftig auch Patientinnen und Patienten im Leimental auf Spitalniveau – zuhause oder in einer Institution wie einem Alters- oder Pflegeheim.

Spitalbehandlung im vertrauten Umfeld
«Spital zuhause» ermöglicht eine medizinische, pflegerische und therapeutische Betreuung auf Spitalniveau ausserhalb des Spitals. Das interprofessionelle Team besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen sowie Therapeutinnen und Therapeuten. Es betreut die Patientinnen und Patienten je nach medizinischem Bedarf ein- bis mehrmals täglich persönlich. Moderne Medizintechnik sowie die Erreichbarkeit rund um die Uhr ergänzen die Behandlung. 

Patientinnen und Patienten bleiben in ihrem gewohnten Umfeld und profitieren von mehr Ruhe, besserer Schlafqualität und mehr Selbständigkeit im Alltag. Gleichzeitig sinkt das Risiko für spitalbedingte Komplikationen wie Infektionen oder Delirien. Die medizinische Sicherheit bleibt jederzeit gewährleistet.

Gemeinsam für eine integrierte Versorgung
Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten, der Spitex, Alters- und Pflegeheimen sowie weiteren Partnern im Gesundheitswesen.

«Mit der Erweiterung schaffen wir für noch mehr Menschen eine wohnortnahe Alternative zum konventionellen, stationären Spitalaufenthalt. Gleichzeitig stärken wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Region», sagt Dr. med. Severin Pöchtrager, Leitender Arzt «Spital zuhause» am KSBL.

Das Angebot entspricht der kantonalen Strategie «Gesundheit BL 2030». Ziel ist es, Patientinnen und Patienten dort zu behandeln, wo dies medizinisch sinnvoll und sicher möglich ist – zuhause oder im Spital.
 

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