Tabuthema Stoma
Ein künstlicher Darm- oder Blasenausgang, ein sogenanntes Stoma, kann Erleichterung schaffen. Doch wie funktioniert ein Stoma? Mit einem operativen Eingriff schafft der Chirurg/die Chirurgin an der Bauchdecke eine Öffnung, welche die Ausleitung von Stuhlgang oder Urin ermöglicht. Das Stoma wird entweder temporär oder dauerhaft bis ans Lebensende angebracht. Das Darmstück, welches auf dem Bauch platziert wird, verursacht keine Schmerzen. Wussten Sie übrigens, dass in der Schweiz pro Jahr bei ca. 3’500 Personen ein Stoma angelegt wird?
Das Team der Stoma-Beratung am Kantonsspital Baselland besteht aus diplomierten Pflegefachpersonen mit Zusatzausbildung in Stoma- und Inkontinenzpflege. Sie sind auch im Ambulanten Zentrum in Laufen im Einsatz. Deren Aufgabenbereich ist umfangreich: Die Stoma-Therapeutinnen und -Therapeuten beraten vor operativen Eingriffen und kennen bzw. nutzen die Ressourcen, um die passenden Stoma-Materialien auszuwählen. Während des gesamten Prozesses begleiten sie die Patientinnen und Patienten und beantworten alle Fragen von der Nachsorge, über die Ernährung bis hin zur Sexualität.
Haben sie Fragen zu Stoma oder Inkontinenz?
Kontaktieren Sie uns per Telefon T +41 (0)61 925 21 65 oder stomaberatung@ksbl.ch
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