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19.10.2026

Endoskopie auf Weltniveau: Japanischer Spitzenexperte unterrichtete am KSBL

Zuweisende
Gastroenterologinnen und Gastroenterologen aus der Schweiz und aus Deutschland trainierten vergangene Woche am Kantonsspital Baselland (KSBL) in Liestal eine der anspruchsvollsten Techniken der Endoskopie: die endoskopische Submukosadissektion. Hauptreferent war Prof. Dr. med. Tsuneo Oyama vom Saku Central Hospital in Japan, einer der international führenden Experten dieser Methode.
Prof. Dr. Tsuneo Oyama und seine Mitarbeiterin Dr. Akiko Takahashi vom Saku General Hospital in Japan
Prof. Dr. Tsuneo Oyama und seine Mitarbeiterin Dr. Akiko Takahashi vom Saku General Hospital in Japan

Mit der endoskopischen Submukosadissektion (ESD) lassen sich Frühformen von Krebs und deren Vorstufen in Speiseröhre, Magen und Darm mit einem flexiblen Endoskop in einem Stück entfernen. Ein Bauchschnitt ist dafür nicht nötig, das betroffene Organ bleibt erhalten. Die ESD erspart dadurch vielen Patientinnen und Patienten eine Operation. Dieses minimalinvasive Verfahren in der Gastroenterologie wurde in Japan entwickelt und verlangt viel Erfahrung. Die Ausbildung bei ausgewiesenen Experten ist daher entscheidend. 

Die Klinik Gastroenterologie & Hepatologie des KSBL lud deshalb am 15. Oktober 2026 zum «ESD Hands-On Tutorial» nach Liestal ein. Fachexpertinnen und –experten aus der Schweiz und aus Deutschland folgten der Einladung. «Mit diesem Kurs bauen wir unsere Kompetenz in der interventionellen Endoskopie weiter aus und teilen diese mit Kolleginnen und Kollegen», erklärt Chefarzt Prof. Dr. med. Emanuel Burri. 

Im Zentrum des Kurstags standen drei anspruchsvolle endoskopische Eingriffe, die erfolgreich durchgeführt wurden. Die Teilnehmenden verfolgten sie direkt in der Endoskopie des KSBL und übten die einzelnen Schritte anschliessend selbst am Simulationsmodell EndoCubot. Angeleitet wurden sie von Prof. Dr. med. Tsuneo Oyama (Saku Hospital, Japan), einem der international führenden Experten dieser Methode. sowie von Prof. Dr. med. Hans-Peter Allgaier (KSBL), PD Dr. med. Henriette Sophie Heinrich (Clarunis, Universitätsspital Basel) und Prof. Dr. med. Emanuel Burri (KSBL). Ein Mini-Symposium schloss den Tag ab. 

Die Schweizerische Gesellschaft für Gastroenterologie anerkannte den ausgebuchten Kurs mit 8 Fortbildungs-Credits.

Prof. Dr. med.

Emanuel Burri

Chefarzt
Klinik Gastroenterologie & Hepatologie
Assoz. Universitäres Zentrum Innere Medizin
Stv. Leiter Darmkrebszentrum
+41 61 400 23 58
E-Mail
Prof. Dr. med.

Hans-Peter Allgaier

Leitender Arzt
Klinik Gastroenterologie & Hepatologie
Assoz. Universitäres Zentrum Innere Medizin
+41 61 400 23 58
E-Mail

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