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29.10.2026

Schulwettbewerb Darmkrebsprävention: Das sind die Gewinner

Unter dem Motto «Prävention beginnt mit Wissen» hat das Darmkrebszentrum des Kantonsspitals Baselland im Darmkrebsmonat März einen Schulwettbewerb lanciert. Die Siegerprojekte wurden anlässlich des Tumortages in Liestal ausgezeichnet.

Anlässlich des Darmkrebsmonats schrieb das Darmkrebszentrum des Kantonsspitals Baselland (KSBL) im März einen Schulwettbewerb aus und ermutigte Jugendliche, sich im Rahmen eines selbstgewählten Projekts mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn die Wichtigkeit der Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung ist in der Bevölkerung noch zu wenig bekannt. Darum sollen junge Menschen frühzeitig für die Bedeutung von Gesundheitsprävention sensibilisiert werden. Darmkrebs zählt nach wie vor zu den häufigsten Krebserkrankungen in der Schweiz. Jährlich werden rund 4000 Neuerkrankungen verzeichnet – viele davon wären durch konsequente Vorsorge vermeidbar. 

Der durch die Krebsliga beider Basel unterstützte Schulwettbewerb richtete sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, die im Klassenverband oder in Projektgruppen ein eigenständiges Projekt zum Thema Darmkrebsprävention, Vorsorge oder Darmgesundheit entwickeln sollten. Die Form der Umsetzung war offen und die Einreichfrist endete am 31. Juli 2026.

And the winner is …
Die besten Projekte des Schulwettbewerbs wurden im Rahmen des Tumortages in Liestal vom Samstag, 17. Oktober 2026, durch Prof. Dr. med. Robert Rosenberg, Leiter Darmkrebszentrum, ausgezeichnet. Gewonnen hat eine Projektgruppe des Gymnasiums Bäumlihof in Basel, vertreten durch Joana Pereira und Nela Dobrovolna. Begleitet von Silvia Arbogast, Lehrperson Bildnerisches Gestalten, hat das Team «Go pink go safe» aus den Umrissen des Darms verschiedene Charaktere grafisch gestaltet: Der wellenreitende Grandpa Steffi, der allwissende Nerdy Nils oder der Gewicht stemmende Gymbro Max. Diese lustigen Charaktere klären mit Beiträgen auf einem extra erstellten Instagram Kanal über die Wichtigkeit der Darmkrebs-Vorsorge auf. So individuell sie sind, allen ist bewusst, dass Prävention lebenswichtig ist. 

Jeweils mittwochs steigerten die Protagonistinnen mit pinker Kleidung («on Wednesdays we wear pink!», einer Plakat-Aktion und Ständen in ihrer Schule zusätzlich die Awareness für das Thema Darmkrebsprävention.
https://www.instagram.com/gopinkgosafe

Die beiden Schülerinnen des Gymnasiums Bäumlihof (Mitte) umrahmt von Verantwortlichen des KSBL: v.l.n.r. Prof. Dr. med. Marcus Vetter, Chefarzt und Leiter Tumorzentrum; Lukas Rist, CEO (beide links); Dr. med. Michèle Voegeli, Leitende Ärztin Onkologie; Prof. Dr. med. Robert Rosenberg, Chefarzt und Leiter Darmkrebszentrum; Miriam Menzinger, Geschäftsführerin Darmkrebszentrum (alle drei rechts im Bild)

Der 2. Platz ging an die Tagesschule navida, ebenfalls aus Basel, mit dem «Project Horizon», an der Preisverleihung vertreten durch Danilo Nikles. Die Projektgruppe betreibt mit Videos auf Tiktok und Instagram Aufklärungsarbeit zum Thema Darmkrebs. In überzeugend nachgestellten Sprechstunden-Situationen in einer fiktiven Arztpraxis kommen Risikofaktoren und die Wichtigkeit von Voruntersuchungen zur Sprache. 
https://www.instagram.com/project.horizon26 

Das Projektteam der Tagesschule navida (Mitte) mit den Verantwortlichen des KSBL: v.l.n.r. Prof. Dr. med. Marcus Vetter, Chefarzt und Leiter Tumorzentrum; Dr. med. Michèle Voegeli, Leitende Ärztin Onkologie; Lukas Rist, CEO (alle drei links im Bild); Prof. Dr. med. Robert Rosenberg, Chefarzt und Leiter Darmkrebszentrum (rechts aussen)

Das Gewinnerteam durfte 3'000 Franken entgegennehmen. Die Zweitplatzierten erhielten 2'000 Franken in die Klassenkasse. Zusätzlich erhielten beide Teams ein exklusives Bildungspaket: Besuch des Kantonsspitals Baselland, Blick hinter die Kulissen (Notfall, OP-Bereich, Helikopterlandeplatz), Fachvortrag einer Ärztin / eines Arztes des Darmkrebszentrums. 

Herzlichen Glückwunsch!

Das müssen Sie über Darmkrebs wissen:
  • Darmkrebs zählt nach wie vor zu den häufigsten Krebserkrankungen in der Schweiz.
  • Jährlich werden rund 4000 Neuerkrankungen verzeichnet.
  • Über 90 Prozent der Erkrankungen treten nach dem 50. Lebensjahr auf.
  • Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist die effektivste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs.
  • Durch regelmässige Vorsorge reduziert sich das Risiko an Darmkrebs zu sterben um 50 bis 70 Prozent. 

ksbl.ch/darmkrebszentrum

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